Kontinuität oder Disruption? 12. Tag der ökonomischen Bildung in Oldenburg

Samstag, März 16, 2019

Im bewährten Dreischritt von Fachvortrag, Podiumsdiskussion und vertiefenden Workshops fand am 15. März 2019 der von VÖBAS organisierte 12. Tag der ökonomischen Bildung in der Universität Oldenburg statt. Rund 160 Lehrkräfte aller Schulformen aus Niedersachsen und Bremen waren im Bibliothekssaal zusammen gekommen, um das in allen Curricula der ökonomischen und politischen Bildung verankerte Thema „Strukturwandel. Die Wirtschaftswelt von morgen“ mit Vertretern aus Unternehmen, Gewerkschaft, Industrie- und Handelskammer, Arbeitsagentur und Hochschule in fachlicher, bildungspolitischer und didaktisch-methodischer Hinsicht zu beleuchten. Während der Bielefelder Wirtschaftshistoriker Professor Dr. Werner Abelshauser in seinem einführenden Vortrag die aktuellen Veränderungsprozesse in die Kontinuitäten deutscher Wirtschaftsgeschichte einordnete, betonten in der anschließenden Podiumsdiskussion Dr. Thomas Hildebrandt von der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, Johannes Katzan von der IG Metall, Kristjan Messing von der Agentur für Arbeit und Prof. Dr. Rudolf Schröder von der Universität Oldenburg eher die disruptiven Tendenzen des digitalen Wandels. Dessen Herausforderungen machten neue Geschäftsmodelle, neue Formen der Arbeitsorganisation, neue Beratungskonzepte und erhebliche Bildungsanstrengungen erforderlich. In den sechs Workshops wurden die Auswirkungen der Digitalisierung am Beispiel der Automobilbranche und des Finanzsektors sowie mit Blick auf den Wirtschaftsunterricht, das Betriebspraktikum und die berufliche Orientierung vertieft.
Die „Nordwest-Zeitung“ berichtete am 16.3.2019 in ihrem Wirtschaftsteil unter dem Titel „Keine Bange vorm Strukturwandel?“ ausführlich über die Veranstaltung: https://www.nwzonline.de/wirtschaft/oldenburg-oekonomische-bildung-in-ol...
Eine ausführliche Tagungsdokumentation finden Sie hier.