Zerrbilder statt Kritik - Stellungnahme zur Polemik gegen die ökonomische Bildung

Sonntag, Januar 22, 2017

In einer umfangreichen Stellungnahme weist der erweiterte Vorstand des VÖBAS e.V. die in der Dezemberausgabe 2016 der GEW-Zeitschrift „Erziehung und Wissenschaft“ (E&W) verbreiteten Zerrbilder der ökonomischen Bildung entschieden zurück. Als höchst polemisch und unfair und einer sachlichen Auseinandersetzung abträglich empfunden wird die in den Artikeln teils explizit, teils implizit vorgenommene Gleichsetzung der jahrzehntelangen Bemühungen um die Implementation des wirtschaftlichen Lern- und Handlungsfeldes in das Fächerspektrum aller allgemein bildenden Schulen mit einigen in der Tat inakzeptablen Formen lobbyistischer Einflussnahme auf Schule. Anders als von den Autoren unterstellt verstehen die im VÖBAS e.V. organisierten Lehrkräfte ökonomische Bildung als integralen Bestandteil allgemeiner Bildung, ohne welche die Komplexität moderner Wirtschaftsgesellschaften undurchschaubar bleibt. Nicht Verklärung bestehender Verhältnisse, wie in einem der Beiträge behauptet, sondern Aufklärung über ökonomische Strukturen, Interdependenzen und Probleme sei das Kernanliegen von Wirtschaftsunterricht. Die volle Stellungnahme finden Sie hier.