Stellungnahme zur NRW-Rahmenvorgabe Verbraucherbildung

Freitag, November 25, 2016

Im Rahmen der Verbändebeteiligung hat der erweiterte Vorstand des VÖBAS e.V. zur nordrhein-westfälischen Rahmenvorgabe „Verbraucherbildung in Schule – Primarstufe und Sekundarstufe I“ Stellung genommen. In der Erklärung heißt es u.a.: "Als Verband, der sich bundesweit für die Förderung und Etablierung der ökonomischen Bildung im allgemein bildenden Schulwesen einsetzt, teilen wir die Grundintention der Rahmenvorgabe, schulform- und bildungsgangübergreifend zur Herausbildung eines verantwortungsbewussten, reflektierten und selbstbestimmten Konsumverhaltens beizutragen, das sich in den Handlungsfeldern Finanzen, Marktgeschehen und Verbraucherrecht, Ernährung und Gesundheit, Medien und Information sowie nachhaltiger Konsum und Globalisierung zu bewähren hat. Aufgrund jahrzehntelanger praktischer Erfahrungen mit fächerübergreifenden Querschnittsaufgaben (z.B. Gesundheitserziehung, Umweltbildung, Verkehrserziehung etc.) stellen wir aber den von Nordrhein-Westfalen gewählten Weg in Frage, Verbraucherbildung in der Schule primär als Summe der Beiträge einzelner Leitfächer, Fächer, fachübergreifender Vorhaben, außerunterrichtlicher Projekte und außerschulischer Praxiskontakte zu realisieren. Die Verteilung der Verbraucherbildung auf eine Vielzahl von Fächern, die im Idealfall in fächerübergreifenden Projekten zusammenwirken, überfordert aufgrund der sehr unterschiedlichen fachspezifischen Zugänge und des enormen koordinativ-organisatorischen Aufwands vor allem im Sekundarbereich I Lehrende wie Lernende."
Den vollen Wortlaut der Erklärung finden Sie auf dieser Homepage in der Rubrik "Positionen".